FuturaFon

Recording Performance zum Thema Visionen und Zukunft

 

Was bin ich gewesen? Was bin ich jetzt? Was kann ich werden?

 

 

 

Gespräche in die Zukunft…

Einer fiktiven Geschichte nach kommt in den 60er Jahren ein innovatives Gerät auf dem Markt: das FuturaFon. Es soll das Gespräch in die Zukunft ermöglichen. Das Telefon macht Furore: ein kontroverser gesellschaftlicher Diskurs bricht sich Bahn, und verhandelt die unterschiedlichen Potenziale des Apparats mit hoher Intensität. Welche guten, welche schlechten Dinge ermöglicht das Gerät? Vor allem aber stellt man sich die Frage: welche Sehnsüchte erweckt der geheimnisvolle Blick in die Zukunft? Und wie sind diese Sehnsüchte für die Zukunft in das Hier und Jetzt einzusortieren?

 

… und über die Gegenwart

Gleichzeitig bringt ein Diskurs aus den 1960er Jahren die Zuschauer*in im Jahr 2019 selbst in eine vermeintlich „zukünftige“ Position. Was war damals anders als heute? Was hat sich verändert? Wie haben damalige Visionen unser „heute“ bestimmt?  Wie ist unser „heute“ bedrohlich – und inwiefern hoffnungsvoll? Und wie kann ich für mich selbst eine Vision formulieren?

Auf dem Hintergrund dieser Fragen möchte die FuturaFon Recording Performance individuelle Wortmeldungen inspirieren, in denen sich mit diesen Themen auseinandergesetzt wird. Sie soll dazu ermutigen, eigene Visionen zu formulieren. Diese Visionen werden in den Telefonapparat gesprochen und aufgenommen – als Bestandsaufnahme über die Gegenwart und Botschaft in die eigene Zukunft.

 


 

Die Performance wurde als Mittel zur selbstbestimmten Audio-Dokumentation für das „Festival Familia*Futura – Festival für Familienutopien“ entwickelt und in diesem Rahmen im September 2019 gezeigt. Die dort hergestellten Aufnahmen werden zu einer Audioinstallation weiter verarbeitet werden, die auf dem nächsten Festival gezeigt wird. Dabei geht es um Familienutopien.


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